Der fraktionierte CO2-Laser zählt zu den wirksamsten nicht operativen Verfahren, um erschlaffte Lidhaut gezielt zu straffen und die Kollagenneubildung nachhaltig anzuregen. Die Laser-Lidstraffung eignet sich sowohl für die Oberlider als auch für die Unterlider.
Augenlidstraffung
mit CO2 Laser

Wie können wir Ihnen helfen
Häufige Fragen & Antworten
- Was bringt eine CO2-Lidstraffung?
Die Wirkung des fraktionierten CO2-Lasers geht über die oberflächliche Hauterneuerung hinaus. In klinischen Studien konnte eine nachhaltige Straffung der Lidhaut gezeigt werden. Diese Ergebnisse decken sich mit jahrelanger Erfahrung aus der täglichen Praxis.
- Wann ist das Ergebnis nach einer Augenlidstraffung mit dem CO2-Laser sichtbar?
Erste Verbesserungen der Hautstruktur und Straffung der Augenlider werden meist schon nach 3-5 Tagen sichtbar, sobald Rötungen und Schwellungen abgeklungen sind. Der eigentliche Regenerationsprozess setzt sich jedoch über mehrere Wochen bis Monate fort, da der CO2-Laser die Neubildung und Umstrukturierung von Kollagen anregt. Ergebnisse können sich auch noch über einen Zeitraum von bis zu 12 Monaten noch verbessern.
- Wie sicher ist eine CO2-Lidstraffung?
Die CO2-Laserbehandlung der Augenregion gilt bei fachgerechter Anwendung als etabliertes Verfahren. Eine Studie mit 59 Patienten zeigte, dass fraktioniertes CO2-Laserresurfacing selbst mit intensiveren Einstellungen sicher als Ergänzung zu einer Unterlidstraffung eingesetzt werden kann. Dennoch kann es zu länger anhaltenden Rötungen, Pigmentverschiebungen und anderen Nebenwirkungen kommen. Entscheidend sind daher eine sorgfältige Patientenauswahl, individuell abgestimmte Laserparameter und die Erfahrung des behandelnden Arztes.
- Welche Risiken und Nebenwirkungen kann eine CO2-Lidstraffung haben?
Wie bei jeder Laserbehandlung können auch bei der Augenlidstraffung mit dem CO2-Laser Nebenwirkungen auftreten, die aber meist von kurzer Dauer sind. Typisch sind vorübergehende Rötungen, Schwellungen, Schuppung und ein Spannungsgefühl während der ersten Tage. Schwellungen und Rötungen klingen in der Regel innert wenigen Tagen ab. Seltener können Pigmentveränderungen oder länger anhaltende Rötungen auftreten. Narben sind bei fachgerechter Anwendung selten.
- CO2-Laser oder operative Lidstraffung: Was ist besser?
Das lässt sich nicht pauschal beantworten. Der CO2-Laser eignet sich vor allem bei erschlaffter Haut und feineren Fältchen, ohne dass überschüssiges Fettgewebe oder stark ausgeprägte Tränensäcke vorliegen. Der Laser verbessert zusätzlich die Hautstruktur und regt die Kollagenneubildung an. Bei ausgeprägter Hauterschlaffung, größeren Fettpolstern oder deutlich hängenden Lidern stößt die Laserbehandlung aber an ihre Grenzen. In diesem Fall kann eine operative Lidstraffung (Blepharoplastik) das wirksamere Verfahren sein, da überschüssige Haut und Fettgewebe gezielt entfernt werden können. Gerne kombinieren wir auch beide Verfahren in einer Sitzung. Entscheidend ist eine fachärztliche Untersuchung, um das geeignete Verfahren individuell festzulegen.
- CO2-Lidstraffung im Trend: Warum die Behandlung in Spezialistenhände gehört
In den sozialen Medien wird die CO2-Lidstraffung häufig als schnelle und unkomplizierte Behandlung angepriesen. Tatsächlich erfordert der Einsatz des CO2-Lasers an den Augenlidern jedoch hohe medizinische Expertise und viel Erfahrung: Zwischen einem zu geringen Behandlungseffekt und unerwünschten Nebenwirkungen wie Narbenbildung oder Pigmentveränderungen liegt ein vergleichsweise enger optimaler Behandlungsbereich. Die richtige Einschätzung von Hauttyp, Gewebebeschaffenheit und Laserparametern erfordert daher jahrelange Erfahrung. Die CO2-Laserbehandlung der Augenlider sollte deshalb ausschließlich durch einen erfahrenen Laserspezialisten erfolgen.
Bei der CO2 Lidstraffung gibt es ein vergleichsweise enges Zielfenster für eine effektive Therapie bei kontrollierbaren Nebenwirkungen. Behandlungstiefe und Laserenergie müssen daher präzise auf Haut und Augenregion abgestimmt werden.
Prof. Dr. Peter Arne Gerber


